Klavierabend – BORIS PETRUSHANSKY

So., 26. Mai 2019, 18:00 Uhr

Flingerstr. 1, 40213, Düsseldorf

Kkavierabend
BORIS PETRUSHANSKY

Programm

Frédéric Chopin: 24 Préludes op. 28
Alexander Skrjabin: 24 Préludes op. 11


Boris Petrushansky
 wird 1949 in Moskau in einer Musikerfamilie geboren. Mit acht Jahren erfolgt die Aufnahme an die Zentrale Musikschule beim Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium in die Klasse von Inna Levina. 1964 lernt der 15-jährige Pianist Heinrich Neuhaus, einen der größten Musiker unserer Zeit kennen, dessen letzter Schüler er wird. Die wenigen Monate, die er in seiner Klasse verbringt, werden in vielerlei Hinsicht entscheidend für die weitere Entwicklung des Künstlers, die er unter Leitung von Prof. Lev Naumov abrundet. Naumov, seinerzeit Schüler und Assistent von Neuhaus, ist ein guter Musiker und treuer Hüter der romantischen Traditionen der Schule, die der Welt Emil Gilels und Sviatoslav Richter schenkte.

Für den Preisträger dreier Wettbewerbe (Leeds 1969, Moskau 1970 und München 1971) folgt eine wertvolle schöpferische Auszeit, die er als Vorbereitung für einen qualitativen Neubeginn nutzt. 1975 wird dieser mit dem Sieg des Wettbewerbs Alessandro Casagrande in Terni und einer für ihn wichtigen Konzerttournee gekürt. Die bedeutsamsten Ereignisse dieser Zeit repräsentieren Konzerte beim Festival in Spoleto, in Brescia und Bergamo sowie beim Maggio Musicale Fiorentino (wo er für Sviatoslav Richter einspringt), in Rom, Mailand, Turin und weiteren Städten.

Zu den Orchestern, mit denen er spielt, gehören das Staatssymphonieorchester der UdSSR, die Orchester der Philharmonien Sankt-Petersburg und Moskau, das Orchester der Tschechischen Philharmonie, die Staatskapelle Berlin, das Orchester der Accademia Nazionale die Santa Cecilia, das Moskauer Kammerorchester, die New European Strings und die Camerata Europaea und andere. Er kooperiert mit Dirigenten wie János Ferencsik, Moshe Atzmon, Paavo Berglund, Lü Jia, Esa-Pekka Salonen, Vladimir Fedoseyev, Jan Latham-Koenig, Anton Nanut, Valery Gergiev, Roberto Abbado, Vladimir Jurowsky. Als seine Kammermusikpartner kann man besonders Leonid Kogan, Igor Oistrakh, Valery Afanassiev, Dmitry Sitkovetsky, Mischa Maisky, das Borodin-Quartett sowie das Philharmonia Quartett Berlin hervorheben. CD-Aufzeichnungen bei Plattenlabels wie Melodia (Russland), Art & Electronics (Russland-USA), Symphosium (England), Fone, Dynamic, Agora und Stradivarius (Italien) vervollständigen das Gesamtbild.

Eine aktive Konzerttätigkeit sowohl in Italien, als auch in Russland, wohin er regelmäßig zurückkehrt, führt Boris Petrushansky auch nach Deutschland, Japan, Österreich, in die USA, die Schweiz, nach Frankreich, Schweden, Finnland, Irland, England, Spanien, Belgien, Slowenien, Kroatien, Polen, Ungarn, Israel, Südafrika, Ägypten, Mexico, Taiwan, Hong Kong usw.

Sie wird ergänzt durch die Dozententätigkeit am Moskauer Konservatorium von 1975 bis 1979 und Meisterkurse in den USA, Großbritannien, Irland, Deutschland, Frankreich, Belgien, Japan, Südkorea, Russland und Polen sowie die Jurymitgliedschaft bei Wettbewerben in Bolzano, Warschau, Terni, Vercelli, Tongyeong, Orléans, Paris usw.

Seit 1990 lebt Boris Petrushansky in Italien und unterrichtet an der Accademia Pianistica Internazionale „Incontri col Maestro“, Imola, Italien.

Zu seinen Schülern zählen Federico Colli, Ingrid Fliter, Sofya Gulyak, Jin Ju, Olga Kern, Michail Lifits, Alberto Nosé, Roberto Prosseda, Ben Schoeman.

Termin
  • So., 26. Mai 2019, 18:00 Uhr
  • Konzert
  • Eintritt ist frei

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